Das ist der Inhalt dieser Seite:
Kurze Tätigkeitsbeschreibung des freien Werbetexters
Werbetexte müssen eine Reaktion auslösen
Werbetexter vermeiden Floskeln
Künstlersozialkasse und die Krankenversicherung
Unser Datenschutzhinweis


Kurze Tätigkeitsbeschreibung des freien Werbetexters

Plakaterstellung, Vertextung von Radio- und Fernsehspots sowie die Texterstellung und -bearbeitung für sämtliche anderen Werbemittel sind Gegenstand der Arbeit eines Werbetexters.

Dabei müssen sie die Mittel der Werbung beherrschen, das heißt, sie müssen in ihren Text die eigentliche Werbebotschaft einarbeiten und diesen auf die angesprochene Zielgruppe ausrichten.

Der Text muss verständlich und eingängig sein, was ein gewisses Maß an Kreativität und Gefühl für die deutsche Sprache voraussetzt.

Neben der Sprache müssen sie aber auch Kenntnisse über die Gestaltung des Layouts haben sowie sich mit Satz und Druck auskennen. Oft sind sie Texter und Korrektoren in einer Person.

Werbetexter müssen zudem sehr belastbar sein, da Stress und Termindruck zum Arbeitsalltag gehören. Wochenendarbeit ist somit keine Ausnahme.



In der Regel sind Werbetexter in einer Agentur angestellt, in der sie als Praktikant oder Trainee anfangen, um dann zum Juniortexter und zum Seniortexter aufzusteigen. Spitzenposition ist der Creative Director Text.

Als Quereinsteiger kommen vor allem Werbe- und Kommunikationskaufleute, aber auch Absolventen eines geisteswissenschaftlichen Studiums in Frage. Inzwischen arbeiten viele Texter selbstständig als so genannte Freelancer. Sie bekommen ihre Aufträge dann direkt von den Kunden aus Wirtschaft und Industrie oder werden bei Bedarf von Werbeagenturen engagiert.

Oft sind sie dann nicht nur für den Text als Werbung für ein bestimmtes Produkt zuständig, sondern vertexten auch Veranstaltungsankündigungen und ähnliches.

Agenturen für Kommunikationsdesign stellen ebenfalls bei Bedarf einen Werbetexter ein, der meist freiberuflich arbeitet. Ihr Honorar richtet sich nach den Gehältern, die für vergleichbare Tätigkeiten in einer Agentur üblich sind.

Wichtige Voraussetzungen neben dem Gefühl für die Sprache sind genaue Kenntnisse des Ablaufs in einer Werbeagentur, Wissen über Konzeption, Recherche und Informationsbeschaffung sowie über das Werberecht.

Da teilweise der direkte Umgang mit Kunden hinzu kommt, was besonders bei den Freiberuflern der Fall ist, sollte Einfühlungsvermögen in die Belange anderer unbedingt vorhanden sein.

Der Werbetexter bzw. die Werbetexterin muss kundenorientiert arbeiten können und eigene Vorstellungen bei Bedarf auch vollkommen zurückstellen können. 


Werbetexte müssen eine Reaktion auslösen

Werbetexte haben nicht viel Zeit um wahrgenommen zu werden und eine Reaktion hervorzurufen.

Damit dies die Reaktion ist, die von den Auftraggebern und vom Werbetexter gewünscht ist, kommt es auf eine Vielzahl von Punkten an, die beachtet werden müssen.

Gerade Werbetexte laufen sonst Gefahr, im Alltag der Menschen und der jeweiligen Zielgruppe einfach unterzugehen.

Je nach Medium wird weitergeblättert, es wird weitergeklickt oder umgeschaltet.

Auch wenn manche Autoren und Texter meinen, ihnen wurde das Talent zum Schreiben in die Wiege gelegt und sie müssten sich mit nichts anderem als der Sprache und passenden Worten beschäftigen, so ist dies ein Trugschluss.

Denn zu einem guten Werbetext gehört schon zu Beginn eine Idee, eine Analyse, eine Strategie, die bis zum Ende hin verfolgt werden muss.

Doch Schreibkunst ist subjektiv und nicht gerade selten haben Auftraggeber ganz andere Vorstellungen von einem guten Text als der Werbetexter selbst.

Regeln und Techniken müssen beachtet werden, wenn ein guter Text entstehen soll.

So muss der Texter zum Beispiel über den Lesevorgang Bescheid wissen, muss wissen, dass das Lesen mit dem Erkennen von Wörtern beginnt, dass Sätze und Satzfolgen verstanden werden müssen und dass das Gelesene in das dem Leser eigene Vorwissen eingebaut werden muss. Texte müssen also nicht nur allgemeinverständlich sein, sondern sie müssen auch bestimmte Kriterien erfüllen.

Die Schriftart, die gewählt wird, ist nur ein Punkt, der zu beachten ist. Es gibt zwar wunderschöne Druckschriften, die aber teilweise sehr schwer zu entziffern sind.

Ein Werbetext hat aber, wie gesagt, nur begrenzte Zeit zum Wirken, wenn dem Leser Rätsel aufgegeben werden, ist er meist schnell wieder weg und die Anzeige hat ihre Wirkung verfehlt.



Hilfreich ist es vor allem, Bilder in den Text einzubauen, denn einige Wörter rufen starke Assoziationen beim Leser hervor.

Durch solche bleiben Texte länger im Gedächtnis.

 

Werbetexter vermeiden Floskeln

Jeder Werbetext muss fesseln, damit die Leser nicht einfach „darüberlesen“.

Ein Text, der in seinen Bann zieht, bleibt im Gedächtnis, er wird wahrgenommen und nicht so schnell wieder vergessen.

Daher ist es für Werbetexter wichtig, stets bei der Wahrheit zu bleiben, keine Übertreibungen und vor allem keine leeren Worthülsen zu verwenden.

Eine präzise Ausdrucksweise ist durch nichts zu ersetzen. Dabei ist es hilfreich zu wissen, wie der sprachliche Jargon der Zielgruppe ist und sich als Texter an diesem zu orientieren.

Denn kurze Texte mit präzisen Aussagen sind allemal besser, als längere, die nur in Geschwafel ausarten.

Zudem sollte die Verwendung von Adjektiven geprüft werden. Sie sind zwar scheinbar unvermeidlich, aber bei einer starren Aneinanderreihung von Adjektiven wird ein Text schnell langweilig und wirkt monoton, ohne eine richtige Aussage dahinter.

Das muss der Werbetexter natürlich unbedingt vermeiden, denn schließlich hat sein Text nur einen kurzen Moment der Aufmerksamkeit der Zielgruppe und dieser Moment muss genutzt werden um die volle Wirkung des Textes zu entfalten.

Das gilt auch für die Verwendung von Verben. Sie sollten lebendig sein, der Passiv ist zu vermeiden. Nur so fühlt sich ein Leser tatsächlich angesprochen und einbezogen.

Vorsicht ist bei der Verwendung von Modewörtern geboten. Sie sind zwar häufig in aller Munde, doch viele Leute verwenden sie ohne deren Bedeutung wirklich zu verstehen. Damit kann niemand beeinflusst werden.

Kurze Silben und einfache Wörter gehören ebenfalls zum Standartprogramm eines jeden Werbetexters und sollten immer verwendet werden.

 

Künstlersozialkasse und die Krankenversicherung

Wie jeder andere Freiberufler auch muss der Werbetexter für seine Krankenversicherung sorgen.

In Deutschland gibt es eine Pflicht zur Krankenversicherung, was im Übrigen auch die Pflegeversicherung mit einschließt. Nun hat der Werbetexter die Wahl, sich gesetzlich oder privat zu versichern.

Bei der gesetzlichen Variante gibt es zwei Möglichkeiten:
Zum einen kann sich ein Freiberufler über die Künstlersozialkasse versichern lassen, zum anderen als freiwillig gesetzliches Mitglied in einer Kasse seiner Wahl aufnehmen lassen.



Bei beiden Varianten wird der Beitrag anhand des bereinigten Einkommens berechnet. Das bedeutet, von den Einnahmen werden die Ausgaben abgezogen und dann wird der reine Gewinn zur Beitragsberechnung genutzt.
In der Künstlersozialkasse ist dabei nicht nur die Krankenversicherung möglich, sondern der Werbetexter kann sich auch rentenversichern lassen.

Das ist in jedem Fall günstiger, als die private Versicherung. Die Künstlersozialkasse übernimmt immer die Hälfte der Beiträge und die Summe, die seitens des Versicherten zu zahlen sind, sind vergleichbar mit denen, die ein Angestellter für die Sozialversicherung tragen müsste.

Für die Aufnahme in der Künstlersozialversicherung sind einige Voraussetzungen zu erfüllen, unter anderem muss eine geistige Arbeit für den Lebensunterhalt zu Grunde liegen, damit eine Aufnahme erfolgen kann.

Wer sich lieber privat versichern lassen möchte, der kann das natürlich tun. Er hat die freie Auswahl zwischen verschiedenen Anbietern. Eines aber gleich vorweg:
In der privaten Krankenversicherung ist es nicht möglich, andere Familienmitglieder kostenlos aufzunehmen. Eine Familienversicherung, wie sie von den gesetzlichen Kassen angeboten wird, gibt es bei den privaten nicht.

Jeder muss selbst einen Beitrag zahlen. Vor der Aufnahme in die Versicherung steht das Ausfüllen eines Fragebogens und die Untersuchung bei einem Vertragsarzt.

Damit soll ausgeschlossen werden, dass Kranke oder chronisch Kranke in die Versicherung aufgenommen werden und die Beiträge auch für andere Mitglieder aufgrund höherer Ausgaben für Behandlung steigen lassen.

Die Leistungen im Basistarif der privaten Krankenversicherer sind mit denen vergleichbar, die in einer gesetzlichen Kasse geboten werden. Sie können erhöht werden, in dem zusätzliche Versicherungen, die aber natürlich weitere Beiträge kosten, abgeschlossen werden.

Das kann zum Beispiel eine Zahnzusatzversicherung sein oder eine, die den Aufenthalt und die Behandlung im Krankenhaus regelt. Es ist übrigens nicht ohne weiteres möglich, wieder in eine gesetzliche Kasse zurückzukehren, wenn man erst in der privaten Kasse versichert war.

Ein dauerhaftes Fallen unter die Mindesteinkommensgrenze oder eine Arbeitslosigkeit sind aber Gründe für die Wiederaufnahme in der gesetzlichen Krankenversicherung
.


Unser Datenschutzhinweis

Wir, die Firma Gisela Merz-Busch, Burgwedelkamp 17 EG, D-22457 Hamburg, nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst und halten uns strikt an die Regeln der Datenschutzgesetze.

Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. („Google“) Google Analytics verwendet sog. „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglicht.

Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung diese Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google wird diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten für die Websitebetreiber zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu erbringen.

Auch wird Google diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag von Google verarbeiten. Google wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten der Google in Verbindung bringen. Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website voll umfänglich nutzen können. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden.

Wenn Sie dies nicht wünschen, erfahren Sie in diesem Artikel "Schutz vor Tracking", wie Sie Cookies am Ende einer Sitzung automatisch zur Löschung bringen können.

Falls Sie Fragen hierzu haben, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf: info@erfolg-als-selbststaendiger.de.