Werbetexte haben nicht viel Zeit um wahrgenommen zu werden und eine Reaktion hervorzurufen.
Damit dies die Reaktion ist, die von den Auftraggebern und vom Werbetexter gewünscht ist, kommt es auf eine Vielzahl von Punkten an, die beachtet werden müssen.
Gerade Werbetexte laufen sonst Gefahr, im Alltag der Menschen und der jeweiligen Zielgruppe einfach unterzugehen.
Je nach Medium wird weitergeblättert, es wird weitergeklickt oder umgeschaltet. Auch wenn manche Texter meinen, ihnen wurde das Talent zum Schreiben in die Wiege gelegt und sie müssten sich mit nichts anderem als der Sprache und passenden Worten beschäftigen, so ist dies ein Trugschluss.
Denn zu einem guten Werbetext gehört schon zu Beginn eine Idee, eine Analyse, eine Strategie, die bis zum Ende hin verfolgt werden muss. Doch Schreibkunst ist subjektiv und nicht gerade selten haben Auftraggeber ganz andere Vorstellungen von einem guten Text als der Werbetexter selbst.
Regeln und Techniken müssen beachtet werden, wenn ein guter Text entstehen soll.
So muss der Texter zum Beispiel über den Lesevorgang Bescheid wissen, muss wissen, dass das Lesen mit dem Erkennen von Wörtern beginnt, dass Sätze und Satzfolgen verstanden werden müssen und dass das Gelesene in das dem Leser eigene Vorwissen eingebaut werden muss. Texte müssen also nicht nur allgemeinverständlich sein, sondern sie müssen auch bestimmte Kriterien erfüllen.
Die Schriftart, die gewählt wird, ist nur ein Punkt, der zu beachten ist. Es gibt zwar wunderschöne Druckschriften, die aber teilweise sehr schwer zu entziffern sind.
Ein Werbetext hat aber, wie gesagt, nur begrenzte Zeit zum Wirken, wenn dem Leser Rätsel aufgegeben werden, ist er meist schnell wieder weg und die Anzeige hat ihre Wirkung verfehlt. Hilfreich ist es vor allem, Bilder in den Text einzubauen, denn einige Wörter rufen starke Assoziationen beim Leser hervor.
Durch solche bleiben Texte länger im Gedächtnis
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