Jeder Werbetext muss fesseln, damit die Leser nicht einfach „darüberlesen“.
Ein Text, der in seinen Bann zieht, bleibt im Gedächtnis, er wird wahrgenommen und nicht so schnell wieder vergessen.
Daher ist es für Werbetexter wichtig, stets bei der Wahrheit zu bleiben, keine Übertreibungen und vor allem keine leeren Worthülsen zu verwenden.
Eine präzise Ausdrucksweise ist durch nichts zu ersetzen. Dabei ist es hilfreich zu wissen, wie der sprachliche Jargon der Zielgruppe ist und sich als Texter an diesem zu orientieren.
Denn kurze Texte mit präzisen Aussagen sind allemal besser, als längere, die nur in Geschwafel ausarten.
Zudem sollte die Verwendung von Adjektiven geprüft werden. Sie sind zwar scheinbar unvermeidlich, aber bei einer starren Aneinanderreihung von Adjektiven wird ein Text schnell langweilig und wirkt monoton, ohne eine richtige Aussage dahinter.
Das muss der Werbetexter natürlich unbedingt vermeiden, denn schließlich hat sein Text nur einen kurzen Moment der Aufmerksamkeit der Zielgruppe und dieser Moment muss genutzt werden um die volle Wirkung des Textes zu entfalten.
Das gilt auch für die Verwendung von Verben. Sie sollten lebendig sein, der Passiv ist zu vermeiden. Nur so fühlt sich ein Leser tatsächlich angesprochen und einbezogen.
Vorsicht ist bei der Verwendung von Modewörtern geboten. Sie sind zwar häufig in aller Munde, doch viele Leute verwenden sie ohne deren Bedeutung wirklich zu verstehen. Damit kann niemand beeinflusst werden.
Kurze Silben und einfache Wörter gehören ebenfalls zum Standartprogramm eines jeden Werbetexters und sollten immer verwendet werden.
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